Rasenkalender: So pflegen Sie Ihren Rasen richtig

Ein grüner, saftiger und dichter Rasen, möglichst ohne Moos, Unkraut oder braune Flecken, ist genau der Rasen, den sich jeder wünscht. Doch dieser Idealzustand kommt nicht von ungefähr! Eine fachgerechte Pflege ist unerlässlich. Nachfolgend haben wir in unserem Rasenkalender die wichtigsten Tipps zusammengestellt, damit in Zukunft auch Ihr Rasen in einem satten Grün wachsen kann, auf das Ihre Nachbarn neidisch werden.

Die Pflege des Rasens im Frühjahr – so geht’s

  • Wenn die Vegetation langsam aus Ihrem Winterschlaf erwacht, sollte der Rasen das erste Mal gedüngt werden. Verwenden Sie hierfür normalen Rasendünger, am besten mit hohem Langzeitanteil, um Rasen dabei zu helfen, sich von den winterlichen Strapazen zu erholen.

Tipp: Hatten Sie all die Jahre vorher mit starkem Mooswachstum zu kämpfen, sollten Sie sich für einen Rasendünger mit hohem Eisenanteil entscheiden. Der hohe Eisenanteil hilft auf natürliche Art und Weise dabei, das Mooswachstum zu reduzieren.

  • Wurde der Rasen das erste Mal gedüngt, wird es Zeit den Rasen zu mähen. Lassen Sie den Grasschnitt klein gehäckselt auf der Rasenfläche liegen.
  • Nach dem der Rasen zwei bis drei Mal gemäht wurde, kann man mit dem Vertikutierten beginnen. Im Folgejahr ist das üblicherweise nicht mehr notwendig. Ist verstärkter Kleewuchs vorhanden, sollten Sie aber vom Vertikutieren absehen. Klee ist sehr hartnäckig. Das bedeutet, dass herausgearbeitete Kleeausläufer sich wieder verwurzeln und neue Pflanzen bilden können.

Wichtig: Klee wächst nur auf nicht durchgängigen Rasenflächen. Sobald die Bodentemperatur nachts und tagsüber bei durchgehend zehn bis zwölf Grad Celsius liegt, können Sie die leeren Rasenflächen nach säen.

  • Wird es langsam wieder wärmer, können Sie auch mit der Unkrautvernichtung beginnen. Giersch, Klee und andere Unkräuter sind für Ihre Hartnäckigkeit bekannt, darum bleibt Ihnen keine andere Möglichkeit, als auf flüssige Unkrautvernichter zurückzugreifen. Diese können Sie als Sprüh- oder Gießlösung verwenden. Um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren, sollten Sie der Lösung ein bis zwei Tropfen ganz normales Spülmittel hinzufügen. Dadurch bleibt der Unkrautvernichter besser haften.

Tipp: Entscheiden sie sich für Granulat, sollten Sie den Rasen vorher leicht befeuchten, damit das Granulat besser haften kann.

Wichtig: Nach dem Sie Ihren Rasen mit Unkrautvernichter behandelt haben, darf es mindestens vierundzwanzig Stunden nicht regnen, damit der Wirkstoff seine volle Wirkung entfalten kann.

Mehr über die Rasenpflege im Sommer, im Herbst und im Winter erfahren Sie in unserem Rasenkalender.


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